in Falkensee zuhause

Falkensee und das Havelland in Wort und Bild

Kirchen im Havelland 

 

 Kirchen in:  Bagow, Brielow, Wachow, Plötzin, Perwenitz, Petzow, Grünefeld, Pausin, Lietzow, Linum, Liepe, Markau, Tremmen, Grünefeld, Satzkorn, Zeestow, Wagenitz, Wustrau, Uetz, Hakenberg, Sacrow, Haage

    

            Kirche in Bagow

 Auf unserer Fahrt zum Beetzsee
legten wir einen Stopp in
Bagow ein
und erfuhren die wechselvolle Geschichte dieser Kirche



Die Entstehung der Kirche geht bis in die Zeit vor 1600 zurück.
Während des 30-jährigen Krieges wurde
die Kirche stark beschädigt.
- 1697 Wiederaufbau.
- 1751 Sturmschaden.
- Um 1890 gründliche Renovierung.
- 1906 brannte die Kirche durch
Blitzeinschlag nieder.
- 1907 neuerliche Einweihung.
- 1972 durch Sturmschäden dem Verfall ausgesetzt

 

 Nach 1990 Wiederaufbau in dieser besonderen Form. 1995 Wiedereröffnung im Beisein von Manfred Stolpe (ehem. Ministerpräsident Land Brandenburg) und Hans-Georg von Ribbeck

Und so steht sie noch heute hier...

 

 

 



                      Kirche in Brielow

 Brielow ist ein Ortsteil der Gemeinde Beetzsee (Land Brandenburg), erstmals 1290 erwähnt.

Die Kirche in Brielow ist bekannt durch die
"Schwedenlinde", die 400 bis 600 Jahre alt sein soll.  Während des 30jährigen Krieges
kämpften die Schweden in Brielow. Ein junger schwedischer Offizier kam dabei zu Tode.
Seine Braut ließ ihn unter der Linde begraben.



Kirchenschiff
im Vordergrund des Bildes hängen die Äste der
berühmten Schwedenlinde.

 Neuromanische Dorfkirche in Brielow
entstanden um 1873 - Backsteinbau
mit Schieferdeckung.
Leider fehlt für dringende Sanierungsarbeiten das Geld...    

interessant ist der Stern unter  der Kirchenuhr

         Kirche in Wachow

 Wachow ist ein kleiner Ort
mit 917 Einwohnern, 15 km südwestlich von Nauen im Landkreis Havelland.
Erstmals erwähnt 1179. Wachow ist seit der Gebietsreform Ortsteil von Nauen im Havelland.

Dorfkirche erbaut 1819-1822 nach Entwürfen von Schinkel. Das Kirchenschiff mit den hohen
Rundbogenfenstern besteht aus Feldsteinen.

Dorfkirche in Wachow



Kirche in Plötzin

 

Plötzin (750 EW) ist ein kleiner Ort in Potsdam Mittelmark und gehört  zur Stadt Werder/Havel.  
Der Ort Plötzin wurde 
erstmals um 1179 urkundlich erwähnt

 

Die Kirche ist ein für Brandenburg typischer
Feldsteinbau.
Vermutlich wurde die Kirche im 12. Jh erbaut        

             

Kirchenvorplatz

 

 Kirche in Perwenitz 

 Perwenitz ist ein kleines Angerdorf und gehört zur Gemeinde Schönwalde-Glien. Erstmals 1248 erwähnt, heute 474 Einwohner.   Nördlich v. Falkensee, Autobahnanschluss B5. 

Kirche ist ein massiver Saalbau (rechteckiger Grundriss) mit vorgesetztem Kirchturm am Westgiebel

 Kirche auf dem Friedhof in Perwenitz durch Blitzeinschlag 1834 abgebrannt - es folgte der Wiederaufbau mit der Kirchweihe am 3. Advent 1840.  

Der Vorgängerbau soll einen bewohnbaren Teil enthalten haben, den König Friedrich Wilhelm I. gelegentlich zur Übernachtung nutzte, wenn er in der Gegend weilte

Die sehr alte Hängebuche  vor der Kirche in Perwenitz könnte sicherlich viel erzählen...

Ich schätze die Hängebuche auf ca. 200 Jahre

 Leider war die Kirche verschlossen...bis Weihnachten sollen die zur Zeit laufenden Restaurierungsarbeiten (Fußboden und Gestühl) abgeschlossen sein

 St. Nikolai zu Markau ist eine Barocke Patronatskirche mit spätgotischem Turm  

Kirche in Markau

Am 28. Mai 1197 erstmalige Erwähnung der Kirche in einer Schenkungsurkunde von Otto II., Markgraf von Brandenburg an seinen Sohn Albrecht des Bären.

Markau ist ein kleiner Ortsteil von Nauen, der außerhalb der Kernstadt Nauen liegt. 

1704-1708 haben die von Bredows die Kirche auf den Resten der im 30jährigen Krieg zerstörten Kirche wieder aufgebaut

 im Verhältnis zum Baukörper der Kirche nimmt sich der Turm eher bescheiden aus

 

evangelische St.-Marien-Kirche, ein einschiffiger gewölbter Backsteinbau - im 15. Jh. errichtet

 Kirche in Tremmen

Tremmen ist ein Ortsteil von Ketzin an der Havel und liegt im südlichen Bereich der Nauener Platte in Richtung Wustermark/Brandenburg an der alten Heerstraße

Kirche in Tremmen

einst eine Wallfahrtskirche - von der Außenkanzel erhielten vorbeiziehende Pilger den Segen

die beiden Türme wurden   1724 im barocken Stil erhöht und mit Zwiebelhauben versehen.

Schaulustige warten auf das Brautpaar - wir auch!

 

 

 

Blumenmädchen und Braut kommen aus der Kirche - der Ehemann ist noch nicht zu sehen... wir haben erfahren, dass das Brautpaar auch im Ort Tremmen wohnt - Herzlichen Glückwunsch!

Als die Zeremonie beendet war, konnten wir noch einen Blick in das Innere der Kirche werfen...mit Zustimmung der Pfarrerin

Kirchenschiff mit Altar...

...und Kanzel

Taufbecken

mittelalterlicher Safe?

Kriegerdenkmal vor der Kirche

zum Gedenken an die Gefallenen im 1. Weltkrieg

 

Kirche in Grünefeld

Grünefeld wurde erstmals 1379 erwähnt. Hier leben ca. 500 Einwohner. Grünefeld gehört zur Großgemeinde Schönwalde-Glien. Wir besuchen den Ort mehrmals im Jahr...Im April 2016 sind wir wegen der 400 Jahre alten Dorflinde nach Grünefeld gefahren...

siehe auch hier

 Blauzeder

Auf einer Tafel ist zu lesen: "Die Dorfkirche wurde 1733 als kreuzförmiger Putzbau mit Segmentbogen-fenstern errichtet. Im unteren Teil verwendete man Feldsteine, der Turm wurde in Fachwerkbauweise ausgeführt. 1890 Zerstörung des Turms durch einen Tornado und 1910 im neubarocken Stil ersetzt."

Vor der Kirche steht eine Blauzeder, gepflanzt 1990 als Zeichen der Begründung einer Partnerschaft zwischen den Kirchengemeinden Seckenheim - Grünefeld

Männe links im Bild



ein hübsches kleines Straßenangerdorf

hier lebt man noch mit und in der Natur

 

Autobahnkirche in Zeestow

die Kirche ist schwer zu fotografieren...

...Bäume umfrieden das Gebäude

im Innenhof

 Scilla-Wiese an der Kirche

Autobahnkirche - das Obergeschoss hat vier Schallöffnungen, um den Klang der Glocke gut zu hören

Zeestow, ein kleiner beschaulicher Ort an der B10 gehört seit 2003 zur Gemeinde Brieselang.

1346 wird der Ort erstmals schriftlich als "Zcesto" (slawisch Straße) erwähnt.

Schon 600 v. Chr. soll es schon slawische Ansiedlungen gegeben haben, bezeugen Fundstücke.

Im Zentrum des Ortes stehen drei prägnante Gebäude:  Die Kirche neben ehemaligen Pfarrhaus und das Kulturhaus der Gemeinde (früher Gutshaus)

Die Kirche, ein Backsteingebäude, wurde 1850 errichtet. In 2014  nahm sie als erste Autobahnkirche am Berliner Ring ihren Dienst auf... Tagsüber ist die Kirche geöffnet.

Wir haben im April 2015 die Autobahnkirche besucht... 

Das ehem. Pfarrgebäude ist heute Rüst- und Freizeitheim zur privaten Nutzung (kein Foto vorhanden)

  

Kirchenschiff - die Orgel wurde abgebaut und steht in der Falkenhagener Kirche in Falkensee

ein Blick über die Kirchenmauer...

 

Kirche in Hakenberg 

Hakenberg, erstmals 1249 erwähnt, gehört zur Gemeinde Fehrbelin. Das Dörfchen liegt an der Poststraße nach Hamburg...  

Die Straße schlägt nach rechts einen "Haken" um die Kirche - daher Hakenberg?

Kirchturm  erneuert 1874/75.
 

Die Kirche steht auf einem Berg
 

Siegesgöttin auf dem Denkmal "Schlacht bei Fehrbellin, 18. Juni 1675

Denkmal zur Erinnerung an den Sieg Kurfürst Friedrich Wilhelm des Großen von Brandenburg 1675

Kurfürst Friedrich Wilhelm

Inschrift am Denkmal

 

Auszug aus "Wanderungen durch die Mark" von Theodor Fontane:


"...Derfflinger greift an, die Schweden fliehn, Grüß Gott dich Tag von Fehrbellin, Grüß Gott dich Tag, du Preußenwiege, Geburtstag und Ahnherr unserer Siege. Und Gruß dir wo die Wiege stand, geliebte Heimat Havelland"

 

Kirche in Fehrbellin 

Fehrbellin liegt am Nordrand des Ländchens Bellin im Havelländischen Luch,60 km nordwestl. v. Berlin, ist die flächengrößte Gemeinde Deutschlands mit  268 km². 
Bekannt ist der Ort durch die Schlacht bei Fehrbellin. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg besiegte 1675 die Schweden, unterstützt durch die Brandenburgischen Bauernkompanien. Th. Fontane hat in seinen Werke "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" die Schlacht erwähnt...

Gemeindehaus in Fehrbellin


Die Kirche misst 41 m in der Höhe, im Turm befinden sich drei Glocken

Die Kirche steht gut
sichtbar auf dem Feldberg, kleiner Hügel
Baumeister: F. August Stüler
1867 wurde die
Kirche geweiht
und 1992-1998 umfangreich restauriert.

Kirche schwer zu fotografieren, weil eng umbaut mit anderen Gebäuden und eingezäunt 


Kirchenschiff

die Orgel

Altar

Teil des Wandmosaik

 

Kirche in Langen und in Wustrau

leider hatten wir keinen Zugang zur Kirche

Dorfkirche im italienisch-romanisierenden Stil erbaut, auf einem leicht ansteigenden Gelände - der weit sichtbar

Langen ist ein 500 Seelen zählendes Straßendorf in der Gemeinde Fehrbellin. 1291 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.

Wahrzeichen des Ortes ist die Backsteinkirche von 1855.

Fontane beschreibt in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg"  Langen als den stillsten Ort der Mark...

Die Familie von Zieten zu Wildberg  und Langen besaß in langen einen Rittersitz, der 1638 abbrannte.

Seit 2003 gehört Langen zu Fehrbellin

Kirche in Wustrau - Feldsteinbau

Wustrau ist ein Ortsteil der Gemeine Fehrbellin, erstmals urkundlich erwähnt 1462. Seit 1590 gehörte der Ort Wustrau der Familie von Zieten. Das Schloss Wustrau ist heute Tagungsstätte der Deutschen  Richterakademie. Im 17. Jh. brannten die Kirche, das Pfarrhaus und viele Gebäude völlig ab.  1781 wird eine quadratischer Turm an das saalförmige Schiff angebaut. Der Preußische Husarengeneral, Hans Joachim von Zieten,  wurde in Wustrau geboren. Er war der populärste General Friedrich II.  


Altar 

In Gedenken an Hans Joachim von Zieten - Kirche in Wustrau. Inschrift: "Mit Friedrich lebt er im Jahrbuch der Geschichte bewundert als Held. Geliebt als Mensch und Christ, glücklich waren durch ihn die weinend dies Denkmal ihm setzten Gatin und Kinder"

Zugang zur Kirche

Denkmal für den Sohn des alten Zieten, der an dieser Eiche begraben sein soll

Ein Haifischzahn lehnt an der Kirchenmauer (so wurde uns erzählt)

Denkmal für die im Weltkrieg 1914-1918 gefallenen Helden von Wustrau (errichtet 1922)

 

Preußenmuseum in Wustrau

 

das Museum ist eine private Einrichtung, in 2000 eröffnet

aus unserer (Männe und ich) Sicht eine informative und interessante Darstellung über die geschichtliche Entwicklung Preußens/Brandenburg - jeder Brandenburger sollte das Museum gesehen haben und aus der Geschichte auch seine persönlichen Schlussfolgerungen ziehen...


 

Das ist auch meine Maxime:

Verlange von anderen nie mehr, als von dir selbst...




 

Jeder hat ein Recht auf Bildung - ich sehe es auch als meine Pflicht, anderen Menschen Wissen zu vermitteln und zu helfen, Dinge, die ihnen nicht geläufig sind, zu erklären - z.B. in kostenlosen Computerkursen für Senioren oder im Computer-Club für Senioren... 




 

Fotografieren im Museum war erlaubt. Die Personenbilder habe ich mit eigenem Rahmen umlegt, Vergrößerung nicht gewollt. Texttafeln mit Klick vergrößern.

 

 

Kirche in Werder an der Havel

erste urkundliche Erwähnung 1317. Die Lehniner Mönche beeinflussten die Entwicklung von Werder erheblich: Fischerei und Obst- und Weinanbau waren die ersten Erwerbsquellen, später kam die Ziegelproduktion hinzu.

Die obstverarbeitende Industrie entwickelte sich um die Jahrhundertwende. Heute ist Werder bekannt und beliebt durch die Baumblütenfeste.  Jährlich besuchen Tausende die Blütenstadt - der Obstwein tut sein Übriges...  

das könnte die Kirche
Maria Meeresstern sein.
Neuromanischer Kirchenbau - ca. 100 Jahre alt, mit einem 35 m hohen Turm.
Das Dachmosaik hat mir besonders gefallen.

Heilig-Geist-Kirche - Wahrzeichen der Stadt
Erster Kirchenbau an dieser Stelle um 1250. Danach um 1740 zweiter Kirchenbau. 1840 ließ Friedrich Wilhelm IV. die Kirche im neugotischen Stil bauen, wie sie heute noch zu sehen ist.

ob dieses Gebäude einen
Kirchenbau zeigt, konnte ich nicht feststellen.
Foto entstand während einer Bootsfahrt.


 

Kirche in Petzow

Das Dorf Petzow, erstmals urkundlich 1419 erwähnt, gehört seit 1929 zur Stadt Werder/Havel im Landkreis Potsdam-Mittelmark.  
Seit 1814 war die wohlhabende Familie Kaehne Besitzer des Schlosses. Gutsbesitzer und Amtsrat Friedrich August Kaehne ließ sich 1825 von Schinkel ein Herrenhaus errichten. Kähne wurde 1840 geadelt. Neuerdings soll das Schloss zu Luxuswohnungen umgebaut werden. Der Park wird hoffentlich für Besucher weiterhin zugänglich sein...

 

Petzow liegt am Schwielowsee

das "Waschhaus" ist derzeit Heimatkundemuseum

Dorfkirche - rückwärtige Ansicht - der Turm ist begehbar

Dorfkirche auf dem Grelleberg, erbaut 1842
 nach Plänen v. Schinkel

"Alte Schmiede" - heute ein gemütliches Restaurant

von der Terrasse des Restaurants genießt man den herrlichen Blick auf den "Haussee" 

Schloss Petzow - das Schloss soll zu  hochwertigen Eigentumswohnungen ausgebaut werden...

Kunsthalle mit Gedenktafel an Amtsrat Kähne

 

 Kirche in Linum

Linum ist ein Straßendorf an der A24 zwischen Fehrbellin
und Kremmen. Linum wurde erstmals 1294 urkundlich erwähnt.
Bekannt ist Linum durch die Linumer Teiche - ein Schutzgebiet für Wasservögel und durch die hier jährlich brütenden 18 Storchpaare.
Der NABU Berlin unterhält hier ein Naturschutzzentrum "Storchenschmiede".   

Kirche in Linum ist ein neogotischer Backsteinbau. Umbau der Kirche in 1867/68

 1711 erhielt die Kirche eine eiserne Turmkrone.

Das Storchennest ist gut zu erkennen. Ich stand auf der Straße (Bild) und habe mit dem Tele 400 die Jungstörche im Nest auf der Kirche fotografiert... siehe unten

die eiserne Turmkrone auf dem Kirchendach 

straßenseitige Ansicht

Die Kirche aus einer anderen Perspektive, oben auf dem Dach ist das Storchennest zu sehen

Foto mit Tele 400 mm (Herbst 2013)

Jungstörche im Nest
das Nest ist auf dem Kirchendach befestigt.

der Altstorch hat sein Nest auf
dem Dach des NABU in Linum

die Jungtiere bereiten sich mit dem intensiven Putzen auf den ersten Ausflug vor

 Störche auf dem Dach der Kirche


 

Kirche in Lietzow

Lietzow ist ein kleiner märkischer Ort mit slawischen Wurzeln in der Nähe von Nauen. Heute OT von Nauen mit rd. 270 Einwohnern.  Erste urkundliche Erwähnung in 1317.  In der ehem. Dorfscheune ist ein wunderschönes "bell Ambiente" (italienische Lebensart) entstanden. Schau selbst: www.bellambiente.it (gib die Adresse  selbst ein - eine Verlinkung war mir nicht erlaubt) Ein Besuch lohnt sich, nicht nur per Internet... das italienische Eis im "bell Ambiente" ist eine kleine Köstlichkeit...

 



Dorfstraße in Lietzow mit Osterschmuck

F.A. Stüler, ein Schüler von Schinkel,  hat 1860 die
neugotische Kirche geplant und die Bauausführungen überwacht.
Wichtige Teile der
Kirche
wurden aus Beton gefertigt - das war für die damalige Zeit etwas Neues.
Kanzel, Altar, Taufbecken,
Chorgestühl sind noch aus der Erbauungszeit erhalten. 

Foto August 2015




 

Die Kirche steht auf dem Friedhof von Lietzow - wir haben einen kleinen Rundgang gemacht... 

 

Kirche in Pausin

Pausin gehört zur Gemeinde Schönwalde im Glien / Havelland

1755 Neubau - Saalkirche mit Walmdach

1965 aufwändig restauriert

barocke Fensterform, Turm mit welscher Haube, Windfahne, Stern und Kugel


 

Der Gedenkstein erinnert vermutlich an die Ausweisung der letzten Deutschen aus Landsberg.

Der Stein steht auf dem Kirchenvorplatz
 

 

Kirche in Schönberg/Lindow Mark

Auf unserer Fahrt im Mai 2013 nach Zernikow legten wir einen kurzen Stopp in Schönberg ein - dieser kleine Ort liegt umgeben von Wald, Wasser, Wiesen und Feldern im Stechlin-Ruppiner Land. 

"Lindow ist so reizend wie sein Name. Zwischen drei Seen wächst es auf und alte Linden nehmen es unter ihren Schatten" Th. Fontane.

 

laut Wetterfahne wurde das Kirchlein mit dem Holzturm im Jahr 1689 erbaut

kleine Fachwerkkirche mit Backsteinsockel

 

 

Heilandskirche am Port von Sacrow

Südlich des Potsdamer Ortsteils Sacrow steht die "Heilandskirche am Port von Sacrow". Die Kirche steht als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO

         

Ansicht von Westen. Nach 1990 begannen
umfangreiche Restaurierungsarbeiten

Heilandskirche , 1844 erbaut
Architekt Ludwig Persius

Blick auf den Eingang zur Kirche

Terrasse mit Kreuz

Terrasse mit Blick auf den Jungfernsee

umlaufende Arkaden

 die Kirche steht auf einer Terrasse am Jungfernsee

Blick auf den Jungfernsee und die Havel 

Heilandskirche mit Campanile. 
 Der Glockenturm wurde 2012 restauriert 

 Schlosspark  mit Kirche 

 Blick auf den Altar in der Kirche

Im September findet vor der
Kirche ein
Gottesdienst für Sportschiffer statt
 

 

Kirche in Haage

Haage ist ein kleiner Ort im Land Brandenburg, gehört zur Gemeinde Mühlenberge, Amt Friesack. Verwaltungssitz ist Rathenow.  Im Ort leben 272 Menschen. Die Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1307 zurück.   Die Lage des Ortes am Rande ausgedehnter Wälder macht das Dorf zu einem Ort mit hoher Wohnqualität...

Auf unserer  havelländischen "Landpartie" im August 2015 haben wir in Haage unter einer alten Linde vor dem Friedhof ein kleines Picknick eingelegt und die Kirche besucht 

 

 

 Kirchenschiff von 1939/40 - Inneneinrichtung aus der  Döberitzer Dorfkirche wurde hier wieder verwendet - dunkles Eichenholz


 neugotischer Backsteinturm von 1861/62 - Die Restaurierungsarbeiten konnten mit Aufsetzen des Turmhelms am 18. Juni 2013 beendet werden 


auf dem Weg zur Dorfstraße

die ursprüngliche Kirche aus dem  16. Jh. brannte 1806 ab

die alte Orgel von 1879 fand keinen Platz mehr in der Kirche... 

 ...erst 1974 erhielt die Kirche eine neue Orgel (Orgelbau Sauer Frankfurt/Oder)

 

 

Kirche in Liepe

Feldsteinbau aus dem späten Mittelalter - Glocke von 1559 - Grabdenkmal für das Ehepaar von Bredow von 1572. 



Liepe ist ein kleines Dorf im Land Brandenburg - es gehört zur Gemeinde Nennhausen im Westhavelland. Liepe ist ein wendischer Name und bedeutet Linde.

 

Eigentlich wollten wir im Schutzgebiet Havelländisches Luch Großtrappen beobachten - wir müssen bis zum Frühjahr warten, wenn wieder die Balz beginnt

gegenüber der Kirche läßt es sich in einem...

kleinen Restaurant im ländlichen Stil gut Speisen

 

Kirche in Börnicke

Börnicke, ein Örtchen mit ca. 700 Einwohner, liegt zwischen Nauen und Kremmen im Havelland, erstmals erwähnt 1355. Die Dorfkirche zählt zu den ältesten Gebäuden im Ort. Es ist ein spätgotischer Backsteinbau aus dem 15. Jh.

Weil sich die Holzwürmer in der Kirche eingenistet hatten, wurde diese im Oktober 2013 eingehüllt und begast. Männe ist nach Bekanntwerden der Aktion sofort hingefahren...

Im Juli 2014 haben wir die Kirche wieder besucht - sie erstrahlt im neuen Glanz...  

Kirche "eingewickelt" - das hat es wohl noch...

...nicht gegeben

nach der Begasung erfolgten die aufwendigen...

...Restaurierungsarbeiten

Die Hüllen sind im Juli 2014 gefallen...

ob der Anbau noch farblich angepasst wird?

Turm und Dach wurden restauriert

 

 

 In der BRAWO v. 26.4.2015 habe ich gelesen, dass man die kupfernen Regenfallrohe gestohlen habe... hoffentlich gelingt es, die Diebesbande dingfest zu machen...


 

 Landhaus in Börnicke

 

Der Chef des Hauses hat mir die Fotogenehmigung erteilt und auch die Veröffentlichung der Bilder

Das Landhaus Börnicke ist eine absolut empfehlenswerte Gastronomie.   

Siehe auch unter:  www.landhausboernicke.de 

(bitte die Adresse selbst eintippen - eine Verlinkung ist mir nicht erlaubt)

Landhaus hofseitig

Das Landhaus Börnicke besuchen wir immer wieder sehr gern. Wir haben dort mit der Familie Geburtstage und Feste gefeiert - alles wurde perfekt arrangiert.   

Am 17. September 2015 waren wieder Gast in diesem wunderschönen Haus mit seinem unverwechselbaren ländlichen Charme.

(die Bilder sind kurz vor "Feierabend" gemacht -ich darf sie hier ausstellen)


Blick auf den Wintergarten

im Wintergarten

die Küche bietet hervorragende kulinarische Genüsslichkeiten

alle Gasträume strahlen Gemütlichkeit aus und sind  gleichzeitig ein kultur-geschichtliches Erlebnis

 

Kirche in Senzke

Das kleine Dörfchen Senzke liegt im Havelländischen Luch, am Südrand des Ländchens Friesack. Seine Wurzeln reichen bis 1250 zurück, als Lehen der Burg Friesack.

Verschiedene Gutsherren plünderten die Bauern durch Heberechte an Naturalien aus. Als Lippold von Bredow 1587 Senzke zugesprochen wurde, änderte sich an der Situation der Bauern nichts.   

Die Kirchenbücher belegen Anfang des 18. Jh. einen reichen Kindersegen durch Vielweiberei... Senzke erhielt schon frühzeitig eine Schule... 

Als wir von Rathenow kamen, blinkte uns ein Kirchturm entgegen... wir fuhren nach Senzke... und schauten zuerst auf das hübsche kleine Fachwerkhaus... Frau Fritz vom hiesigen Förderverein empfing uns sehr freundlich und zeigte uns das Fintelmannhaus und die Kirche...

Am "Fintelmannhaus", Dorfstraße 22, führt der Havelland-Radweg entlang. Ab 1901 fuhr durch Senzke die Schmalspurbahn "Stille Pauline"  auf der Strecke Rathenow- Senzke-Paulinenaue. Leider wurde die Strecke 1961 stillgelegt. Das Bahnhofsgebäude ist nur noch eine Ruine.   

Foto 26.6.2015

Die Kirche, im Stil Schinkels in 1857 erbaut, ist ein Saalbau mit Apsis. Die Inneneinrichtung der Vorgänger-kirche von 1667 blieb erhalten.
Die von Bredows waren alle Generationen hindurch Patrone (Schirmherren) der Senzker Kirche.

Frau Fritz war auch so freundlich und öffnete für uns die Kirche

 Altar mit Kanzel - das "Blau des weiten Himmels" überspannt den kleinen schlichten Altar und schenkt ihm damit eine besondere Größe

Blick auf die Empore - ob hier eine Orgel steht, wissen wir nicht 

Apostel-Bilder (Holzmalerei) rechts und links des Altars - diese müssten noch aus der Zeit von 1667 stammen

Fintelmannhaus

 Frau Fritz lud uns in das liebevoll restaurierte "Fintelmannhaus" ein und erklärte: 

 "Es ist das Gärtnerhaus aus dem Jahre 1710. Der Förderverein Fintelmannhaus Senzke e. V. ehrt hier das Wirken der von 1726 an im herrschaftlichen Dienst gestandenen Gärtnersfamilie Fintelmann. Söhne und Nachkommen hinterließen ihr gärtnerisches Können am Hofe zu Charlottenburg, auf der Pfaueninsel in Potsdam und vielen Brandenburgischen Schlössern und Gütern wie auch im von hier nicht weit entfernten Gutshof Liepe."

das Fintelmannhaus - gartenseitig

Dorfstraße mit dem Fintelmannhaus

Blick auf die Kirche

Jasmin am Wegesrand

Das Schloss brannte 1872 ab, 1875 im klassischen Stil wieder errichtet

Schloss Senzke - vermutlich um 1800 erbaut - heute in Privatbesitz. Ich habe gelesen, dass Herr Uwe Sernow-Rose, Metallkunst-Brandenburg, die Turmspitze auf dem Schloss restauriert hat.

Frau Fritz vom Förderverein Senzke empfahl uns, den großen Park zu besuchen und  wies  uns auch den fast "geheimen" Zugang...

An dieser Stelle sei Frau Fritz herzlich gedankt, denn ohne ihre freundlichen Hinweise wären wir um ein kulturelles Erlebnis ärmer...wir kommen wieder

Am Parkeingang haben wir zunächst die Verhaltensregeln gelesen

wer war Herr Fintelmann.... auf der Tafel steht es geschrieben

Nach 1945 wurde das Schloss zwar genutzt, aber der Park verwilderte

Die heutigen Eigentümer  haben den Park mit seinem historischen Baumbestand wieder instandgesetzt.

kleine gelbe Schildchen weisen darauf hin, die Fläche nicht zu betreten

Weiher im Landschaftspark nach Plänen von Otto Friedrich von Bredow (1726-1799)

Otto von Bredow war Domherr zu Havelberg und seit 1774 Besitzer von Senzke. Nach seinem Tod 1799 wurde er in diesem Mausoleum beigesetzt - in 2015 nach Vandalismusschäden von privat restauriert  

Skulptur im Park - vielleicht eine Erinnerung an die von Bredows?

Park mit historischem Baumbestand - Eichen, Buchen, Linden...

...große alte Platanen

einige Sichtachsen wurden wiedergewonnen - hier Platanen-"Weg"

Platane - der Stamm erklärt das hohe Alter des Baumes

entweder Familie von Bredow oder Familie Fintelmann oder auch einige von beiden?

Figuren aus ca. 5 mm dicken Stahl  begrüßen am Eingang zum Park

 Ein Schwein  aus Stahl auf der Wiese

 

Kirche in Satzkorn

Satzkorn ist ein Ortsteil von Potsdam. Im Oktober 2003 wurde Satzkorn nach Potsdam eingemeindet. Satzkorn ist über A 10 u. B 273 erreichbar. Ca. 500 Einwohner leben in Satzkorn.

Bereits im 6. Jahrtausend vor Christus soll die Gegend schon besiedelt worden sein. Schriftliche Hinweise auf die Besiedlung stammen aus dem Jahr 1332 (Urkunde des Klosters Spandau)

(Foto April 2017)

Die evgl. Dorfkirche zu Satzkorn wurde im 13. Jh. aus Feldstein errichtet und 1669 umgebaut. Erneuter Umbau in 1873 und 1908. Der  Turm ist holzverkleidet,mit Schiefer gedeckt und beherbergt 3 Glocken. Orgel von 1872/73.

Kirche in Wagenitz

wie viele Dörfer im Havelland ist auch Wagenitz mit der Familie von Bredow eng verbunden. Der Schwedenturm, heute krumm und schief, mit einem Storchennest auf dem Schornstein, wurde 1571 von den Bredows gebaut - als freistehende Küche mit zwei Herdstellen. Der Heimatverein kümmert sich um den Turm und schützt diesen vor einem weiteren Verfall... Wir (Männe und ich) haben Wagenitz und Senzke wieder einmal besucht und diese Bilder mitgebracht...  

 Kirche in Wagenitz - leider verschlossen, wir hätten gern ein Blick gewagt


Die Kirche in Wagenitz wurde in 1527 als sogenannte Filialkirche von Senzke erbaut. Johann Christoph von Bredow war der erste Kirchenpatron.

 

Die Schweden haben 1635 in einem Angriff die Kirche zerstört. Die von Bredows bauten die Kirche in 1664 wieder auf und in 1753 wurden einige Veränderungen vorgenommen. Von den einstmals 3 Bronzeglocken ist nur noch eine vorhanden

auch hier fehlt das Geld zur Restaurierung

dörfliche Ansicht...

ehemaliges Herrenhaus in Wagenitz - scheint dem Verfall preisgegeben

in einem Tümpel vor dem "Herrenhaus" wachsen schöne Rohrkolben...

das ist der Schwedenturm - verschiedene Ansicht

 

Skulptur vor dem Schwedenturm - erinnert an große aufgefädelte  Walnußschalen

zwei Mirabellenbäume mit ausladender Krone verdecken die Frontalsicht auf den Schwedenturm

hier kann man nach Herzenslust Mirabellen naschen 

  unweit des "Herrenhauses" steht eine schöne Kastanie mit einladender Bank zum Verweilen

Der Park in Wagenitz wurde im 14. Jh.  als barocke Parkkunst angelegt, 100 Jahre später in einen Landschaftspark nach engl. Stil umgebaut...

Eine Grotte, Gewächshäuser, Säulenhalle - all diese architektonischen Elemente  gibt es nicht mehr vorhanden.   

Ca. 10 ha sind heute noch übrig von dieser einst beeindruckenden Parkanlage...

durch pflegerische Maßnahmen  sind Strukturen der Parkanlage wieder freigelegt

eine sehr alte Eiche

...wenn diese erzählen könnte

seitlich wächst ein neues Bäumchen heran

wilde Orchidee - Knabenkraut ist hier in üppiger Fülle anzutreffen



im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2015 sind im Landschaftspark Wagenitz  Skulpturen des im Havelland lebenden japanischen Künstlers Takayuki Daikoku zu sehen ...

 weiße Gebilde hängen in schlanken Stahlgestellen - eine Tafel am Wegrand gibt Auskunft...

 

Kirche in Ütz

Auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt in der Paretzer Scheune machen wir einen kurzen Stopp in Ütz - die Kirche sollte schon längst fotografiert sein...

 

Kirche - straßenseitige Ansicht Die Kirche könnte aus der Zeit um 1370 oder etwas früher, stammen

Ütz-Paaren ist ein Doppeldorf und gehört verwaltungsmäßig zu Potsdam.

Ütz und Paaren sind durch das Feuchtgebiet der Wublitz voneinander getrennt. Funde belegen erste Besiedlungen in der Jungsteinzeit (noch vor der Mittelsteinzeit). Ütz (früher Vzzyrz bzw. uz. ge-schrieben) wurde vermutlich von slawischen Fischern um 1157 gegründet, um 1180 betrieb man Ackerbau. Erste urkundliche Erwähnung in 1313. Heute leben in Ütz-Paaren rund 420 Menschen

Der märkische Dichter Schmidt von Werneuchen  (1764–1838) beschreibt in seinem Gedicht:

        Der Sonntag im Dorfe Uetz

das ländliche Idyll des Ortes (Auszug):

Wie reizend sind, du schönes Dörfchen Uetz

    Heut’ deiner Gärten Äpfelblütenreiser,          Dein gotisch’ Kirchlein, deiner Fischer Kietz 

Dein Pfaffgehöfte, deine Bauernhäuser …

Die Pferde sind zur Rückfahrt angespannt,

Vom Felde treibt der Kuhhirt durch die Gassen,        

Du schönster Ort im ganzen Havelland,                

Wer könnte je dich ungerührt verlassen!

Auch Fontane schrieb in seinen "Wanderungen..." über das Dorf Ütz, interessant ist die Unterhaltung mit dem Fährmann  (ich habe Fontane gelesen)

der Friedhof war nicht zugänglich

 

auf der nächsten Seite besuchen wir die Kirche St. Laurentius in Rheinsberg, Schloss und  Kirche in Rathenow, Schloss Klessen, Schloss Diedersdorf...

gute Unterhaltung